Menu
K
P

Kennst du deine Heimat?

Hier stellen wir Fotos und Informationen aus Riesenbeck und Umgebung ein.

Rätselbild Januar 2017

weiter lesen -->

 

Rätselbild Februar 2017

weiter lesen -->

 

Rätselbild April 2017

weiter lesen -->

 

Rätselbild Mai 2017

weiter lesen -->

 

Rätselbild Juni 2017

weiter lesen -->

 
           

 

Rätselbild Juli 2017

weiter lesen ->

 

Rätselbild August 2017

weiter lesen ->

 

Rätselbild September

2017

weiter lesen ->

 

Rätselbild Oktober

2017

   

 

Kennst Du Deine Heimat - Die Auflösung vom September 2017

Veröffentlicht von Film- und Fotogruppe (fifo) am 20.10.2017
Sehenswürdiges >>

Im westfälischen Volksmund liebevoll “Swienetüörns" genannt, wurde nun dem heiligen Antonius am „Fingerzeig" in Surenburg eine kunstvolle Sandsteinstele gewidmet. Ein Jahr lang arbeiteten Auszubildende in der Steinmetz- Werkstatt Werner Paetzke an diesem Stein, der eine knorrige Eiche und zahlreiche Tiere, vom Schwein über Hirsch, Kaninchen und Uhu darstellt. Der heilige Antonius sitzt dabei lesend unter dem Baum. Aber auch der heutige Mensch, eingebunden in die Natur, wurde auf der Rückseite mit eingebracht, um damit zu zeigen, daß Natur und Mensch eine Einheit darstellen.

Folgender Text wurde auf der Vorderseite eingeritzt: „Heiliger Antonius, in der Abkehr von dem Leben im Überfluß, hast du zu Gott gefunden. Du hast der vielfältigen Versuchung durch deinen unerschütterlichen Glauben zu Gott widerstanden. Dein Beispiel zeigt uns, daß der Mensch nicht nur vom Brot allein, sondern vom Glauben an Gott lebt, Heiliger Antonius, hilf uns, der Bequemlichkeit des Überflusses nicht zu erliegen und gib uns Kraft, unseren Glauben immer zu bezeugen“.

Folgende Zeilen wurden auf der Rückseite aufgetragen: „Die Natur, von Gott gegeben, ein wertvolles unschätzbares Geschenk, das wir Menschen schätzen und achten sollen. Die Tiere und Pflanzen dieser Welt sind untrennbar mit dem Leben der Menschen verbunden. Laßt uns die Natur achten, aus ihr spricht Gott zu uns.“ Im Einverständnis mit Philipp Freiherr Heereman, der die Gestaltung der Stele mit Wohlwollen verfolgte, wurde dieser markante Wegekreuzungsstein auf Surenburger Gebiet aufgestellt. Zu empfehlen wäre nun eine Ruhebank, um diesen Platz zu einem nachdenkenswerten Ort zu machen.

(aus Ibbenbürener Volkszeitung, 11.07.1996, Text: Francis Kroll)

 

Zuletzt geändert am: 20.10.2017 um 21:36

<...Zurück