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Kennst du deine Heimat?

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Kennst Du Deine Heimat - Die Auflösung vom August 2018

Veröffentlicht von Film- und Fotogruppe (fifo) am 01.09.2018
Sehenswürdiges >>

Der Pferde-Göpel auf Lammers Hof

Lange bevor die heute gewohnten Elektro- oder Verbrennungsmotoren für die vielfältigsten Antriebsaufgaben zur Verfügung standen, waren andere Möglichkeiten gefragt um "Bewegung in die Sache zu bringen".

Neben den bekannten Wind- und Wassermühlen waren Göpel eine schon im Mittelalter verwendete Technik. Alle diese Formen von Antrieben beruhen auf der Weiterentwicklung des Rades hin zu Getriebekonstruktionen, die dem Menschen nach und nach schwere Arbeiten in der vorindustiellen Epoche erleichterten. War es in der sprichwörtlichen Tretmühle der Mensch, der für den Antrieb sorgte, wurden im Göpel Tiere angespannt, vorzugsweise Pferde. So haben sich Bezeichnungen wie Pferde-Göpel oder Roßwerk zusammen mit diesen Vorrichtungen verbreitet. Im Bergbau wurden mit zunehmender Teufe der Schächte aufwendige Installationen zur Förderung und nicht zuletzt in der Wasserhaltung notwendig. Diese wie auch die Wind- und Wassermühlen waren nicht eben kleine Anlagen und die Mechanik wurde aus Holz gefertigt.

In der Landwirtschaft kamen Göpel Mitte des 19. Jahrhunderts auf. Stahl und Eisen ermöglichten kompakte und preiswerte Konstruktionen mit einer Treibscheibe und dem Getriebe darunter. Heute wäre die Bezeichnung "Power-Pack" erste Wahl in der Marketing-Abteilung eines Maschinenbauers. Im unten zu sehenden Detailbild schauen wir auf die gusseiserne Treibscheibe mit den Aufnahmen für die vier Hebelbalken.

Das Landmaschinen-Museum Riesenbeck hat diesen Göpel von Bernhard Niehoff aus Bevergern geschenkt bekommen und das seltene Stück betriebsfähig wieder aufgearbeitet. In Betrieb sieht man die Vorrichtung auf dem nächsten Bild anläßlich des Aktionstages am 19. August 2018. Nach unten rechts verläuft im Boden eine Welle, die die erzeugte Kraft überträgt. Im der Scheune können über eine Transmission mehrere Geräte in Funktion gesetzt werden.

Die beiden Vierbeiner auf dem Bild sind in der Grafschaft Bentheim bei der "Interessengemeinschaft Arbeitspferd" in Osterwald zuhause. Dieser Verein beschäftigt sich mit dem vielfältigen Einsatz von Pferden in der Arbeitswelt früherer Zeiten.

 

Text: Dr. Klaus-Werner Kahl, Michael Wernke

Fotos: Michael Wernke

 

Zuletzt geändert am: 01.09.2018 um 04:00

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