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Kennst du deine Heimat?

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Kennst du deine Heimat? - Auflösung zum Bild vom Februar/März 2017

Veröffentlicht von Film- und Fotogruppe (fifo) am 17.07.2018
Sehenswürdiges >>

Der Brumleyhof ist einer der ältesten Höfe in Birgte. Er liegt am Südhang des Teutoburger Waldes und schon immer war mit ihm die Brumleymühle verbunden. Die Wasserverhältnisse mit ihrem Gefälle boten hierfür sehr günstige Voraussetzungen.

 

Schon um 1200 wird der Hof im Osnabrücker Urkundenbereich unter dem Namen Brumlage erwähnt.

Außerdem erscheint er im alten Riesenbecker Familienverzeichnis von 1498. Damals war Wessel to Brummelage der Eigentümer der Hofstelle. Im Zeitalter der Leibeigenschaft war der Brumleyhof an den Bischof von Münster verpflichtet, an den die Abgaben zu richten waren. Im großen Riesenbecker Einwohnerverzeichnis von 1750 werden auf diesem Erbe genannt: Bauer Bernd Brumley und dessen Ehefrau Anna mit drei Kindern und drei Dienstpersonen. 

In der Zeit der Religionskämpfe in der Grafschaft Lingen hatten die Ibbenbürener Katholiken um 1700 eine Notkirche auf der Brumley errichtet. Der Ibbenbürener Pfarrer und ein Kaplan hatten hier gewohnt. Wichtige Tage des kirchlichreligiösen Lebens erlebte man hier am 28. und 29.Juni 1716. An diesen Tagen weilte der Osnabrücker Weihbischof in Birgte, um das Sakrament der Firmung zu spenden. Dies konnte früher auf Grund der Verkehrsschwierigkeiten nicht in regelmäßigen Zeitabständen erfolgen.

Wie lange der Brumleyhof im Besitz der Brumleys geblieben ist, konnte nicht festgestellt werden. Man weiß nur, dass das Anwesen im Jahre 1891 von einem Herrn Dohorm aus dem Ruhrgebiet erworben wurde. 1902 ging der Hof in den Besitz eines Herrn von Rodenberg aus der Nähe von Osnabrück über. 

Seit 1912 gehört der Hof der Bauern-und Müllerfamilie Hardebeck. Der im Jahr 1857 in Berge (Kreis Bersenbrück) geborene Gerhard Hardebeck hatte das Müllerhandwerk gelernt. Er erwarb den Brumleyhof mit der Mühle und siedelte mit seiner Frau Wilhelmine Hardebeck geb. Niedernostheide und der Familie nach Birgte um. 

 

Im Laufe der Jahre eröffnete er mit seinen Söhnen einen ausgedehnten Handel mit Getreide-, Futter- und Düngemitteln. 1922 ging auch die Ibbenbürener Werthmühle in den Besitz der Familie Hardebeck über. Sie hatte die Mühle bereits 10 Jahre gepachtet. 

Zu dem Hof gehört auch das alte Backhaus im Fachwerkstil von 1773. Bis 1925 wurde hier gebacken. Die Brote hatten ein Gewicht von 30-40 Pfund. Bauern und Kötter aus weitem Umkreis brachten ihr Korn zur Brumleymühle und ließen dort einen Teil davon zu Brot backen.

Gerhard Hardebeck starb 1957 im Alter von fast 100 Jahren. Der Mühlenbetrieb ruht seit 1958. Seit 1977 ist der Brumleyhof nur noch ein Nebenerwerbsbetrieb.

Näheres siehe Hörsteler Mühlenbroschüre der Stadt Hörstel.

Zuletzt geändert am: 17.07.2018 um 21:11

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