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Kunst und Kultur

Ein besonderer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war die Ausstellung über das Leben und das Werk der Riesenbecker Künstlers Werner Witthuhn in der Zeit vom 27. September bis 8. Oktober 2006 in der Aula der Sünte-Rendel-Schule. Mehr als 600 Besucher konnten eine Vielzahl seiner Werke bewundern.

 

In memoriam Werner Witthuhn

Der Heimatverein Riesenbeck ehrte mit Unterstützung des Arbeitskreises Kunst und Kultur im Stadtmarketing Hörstel sowie der Stadt Hörstel den in Riesenbeck am 4. Dezember 1926 geborenen Künstler Werner Witthuhn anlässlich des 25. Todestages mit einer Ausstellung seiner Werke. Eine große Anzahl seiner Werke waren in der Zeit von 27. September bis zum 8. Oktober 2006 in der Aula der Sünte-Rendel-Schule in Riesenbeck zu sehen. Durch die Unterstützung vieler Privatpersonen, die ihre Bilder von Werner Witthuhn für die Ausstellung bereitstellten, gelang es, den vielen Besuchern einen hervorragenden Überblick über sein Können und seine Schaffenskraft zu geben. Die Ehrung des großen Sohnes von Riesenbeck nahm Joachim Lucas vom Welbergener Kreis, einer Künstlergemeinschaft im Kreis Steinfurt, dessen Mitbegründer Witthuhn war, bei der Ausstellungseröffnung vor.

Würdigung des Malers und Grafikers Werner Witthuhn mit Bildern und Dokumenten von ihm und über ihn in einer Ausstellung vom 27. September bis zum 8. Oktober 2006 in Riesenbeck.

           

 

Selbstportrait, Ölbild von 1979

Werner Witthuhn wurde 1926 in Riesenbeck geboren, sein Vater war Ortspolizist. Witthuhn besuchte die Volksschule seines Heimatortes, dann das Dionysianum in Rheine. Als 17jähriger wurde er 1943 noch Flieger, geriet in russische Gefangenschaft und kehrte 1946 nach Riesenbeck zurück. Es folgte eine Lehre bei dem Maler und Grafiker Bernhard Bröcker und der Besuch der Werkkunstschule Münster, danach ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er zum Meisterschüler ernannt wurde. 1959 begann Witthuhn als freischaffender Maler und Grafiker zu arbeiten, 1967 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Zeichner an der Augenklinik der Universität Münster, 1970 Kunsterzieher an der städt. Realschule in Borghorst. 1973 zog Witthuhn mit seiner Lebensgefährtin Renate Dirks nach Rheine um, am 1. Juni 1981 ist er nach schwerer Krankheit gestorben.

Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof in Riesenbeck.
 

In Riesenbeck selbst erinnern einige Werke an den Künstler Werner Witthuhn. Öffentlich sichtbar sind zwei Kunstwerke.

    

Den Feuerwehrtum Riesenbecks ziert ein Bildnis des Heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehr. Es entstand im Jahre 1958.

Verglasung des Giebels der Kriegergedächtniskapelle im Oberdorf von Werner Witthuhn