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Brauchtum

In langer Tradition stehen das jährliche Osterfeuer und der Martinzug in Riesenbeck.

Nachfolgend ein Bericht über das Osterfeuer im April 2007, der den Ablauf der Brauchtumsfeierlichkeit widergibt.

Osterfeuer

Die Osterfeuer der heutigen Zeit gehen auf einen Brauch im Altertum zurück. Damals galt die Sonne mit dem von ihr gespendeten Licht und ihrer Wärme als Urfeuer. Weil sie für Mensch und Natur so lebenswichtig war, versuchte man ihr Licht mit Hilfe von Frühlingsfeuern magisch auf die Erde zu ziehen. Etwa um das Jahr 750 übertrug man in Frankreich die heidnische Bedeutung des Frühlingsfeuers auf Gott. Der Glaube ist das Licht, der Ausgangspunkt unseres Lebens. Wie die Sonne als Sieger über den kalten Winter hervorgeht, so besiegte Jesus in seiner Auferstehung den Tod. Im 11. Jahrhundert verbreitete sich das Osterfeuerbrauchtum zunehmend auch in Deutschland. Noch heute brennen am Abend des ersten Ostertage allerorten Feuer, um die frohe Botschaft zu verkünden.

Eine lange, gute Tradition haben auch die Osterfeuer in Riesenbeck. Seit einigen Jahren ist auch der alte Brauch, das Osterfeuer am Ostersonntag mit dem Licht der Osterkerze aus der Pfarrkirche St. Kalixtus zu entzünden, neu belebt worden. Nach einem Osterlied und einer kurzen Ansprache von Pfarrer Stefan Notz holte in diesem Jahr Viktoria Achtermann mit einem langen Docht die Flamme der Osterkerze, um damit eine Laternenkerze zu entzünden. Vor der Kirche übertrugen der Vorsitzende Jörg Echelmeyer und das Beiratsmitglied Michael Grüter das Licht der Kerze auf zwei Fackeln.
 

 


Pfarrer Stefan Notz spricht einige Werte zum Osterfest.

 

 


Viktoria Achtermann holt mit einem langen Docht die Flamme der Osterkerze

 

 


Die Laterne mit dem Osterlicht wird aus der Kirche begleitet.

 

 


Die Fackeln werden vor der Kirche entzündet.

 

In einer kleinen Prozession gelangte das Feuer in den Vogelsang, wo ein Holzstoß aufgeschichtet war. Das Licht der Osterkerze wurde mit dem Lied "Das Grab ist leer" von der Feuerwehrkapelle Riesenbeck begrüßt.
 

 


Das Licht ist auf dem Weg von der Kirche zum Osterfeuer.

 

 


Osterlieder, vorgetragen von der Feuerwehrkapelle Riesenbeck, geben dem Brauchtum einen würdigen Rahmen.

 

Nach einer kurzen Ansprache des Heimatvereinsvorsitzenden Jörg Echelmeyer und von Pfarrer Notz entzündeten beide das Osterfeuer unter den Klängen der Feuerwehrkapelle Riesenbeck.
 

 


Jörg Echelmeyer begrüßt die vielen  Gäste.

 

 


Pfarrer Notz fand zur Begrüßung die richtigen Worte.

 

 


Jörg Echelmeyer und Pfarrer Notz entzünden den Holzstoß.

 

 


Für das Anzünden des trockenen Holzes reicht Zeitungspapier. 

 

Ungewöhnlich einfach und schnell ließ sich das trockene Holz entzünden. Lediglich mit Unterstützung von einigen Seiten Zeitungspapier breitete sich das Feuer in Holzstoß schon nach kurzer Zeit zu allen Seiten hin aus.
 

 


Das Osterfeuer brennt lichterloh vor der untergehenden Sonne.

 

 


In gebührendem Abstand von der Feuersglut spielt die Feuerwehrkapelle Riesenbeck zur Freude der Gäste.

 

 


Besonders auch die Kinder und kleineren Gäste zieht das Feuer an.

 

 


Getränke und Grillwürstchen stehen ausreichend zur Verfügung.

 

Für das leibliche Wohl mit Grillwürstchen und Kaltgetränken sorgte der Heimatverein Riesenbeck, umrahmt von den Klängen der Feuerwehrkapelle Riesenbeck und den wärmenden Flammen des Osterfeuers. Die vielen Besucher nutzten den Anlass zu Gesprächen mit mit guten und auch mit weniger guten Bekannten. Das gute, trockene Wetter mit anfänglichem Sonnenschein trug zum Gelingen der Veranstaltungund dem guten Besuch  im besten Sinne bei.